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Wo und wie kann ich mich engagieren?

Du liebst es Sport zu treiben und dich körperlich intensiv zu bewegen? Warum nicht das Schöne mit dem Nützlichen verbinden? Es gibt vielfältige Möglichkeiten sich im Sport freiwillig zu engagieren. Leg los!


Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport absolvieren

Das Freiwillige Soziale Jahr im Sport kannst du in Sportvereinen, (Sport)schulen, Bewegungskindergärten oder Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen absolvieren. Die Tätigkeiten sind vielfältig und drehen sich immer um die sportliche Betreuung von Kindern bzw. Jugendlichen.

© Rheiderland Zeitung, Tim Boelmann (Redaktion), boelmann@rheiderland.de, Tel. 04951-930115

Als FSJler kannst du das Turn- und Bewegungsprogramm in Kindergärten, Schulen und Sportvereinen betreuen.

Voraussetzungen

Du bist zwischen 15 und 26 Jahre alt, sportbegeistert und bringst ein Jahr Zeit mit.

So legst du los

Hol dir alle Infos zu den Voraussetzungen, Einsatzstellen und möglichen Tätigkeitsfeldern zum FSJ im Sport.

Video

FSJler Marek ist begeistert von seinem Einsatz.


Bei der Fahrradkarawane für nachhaltige Mobilität mitfahren

Bereits im vierten Jahr brechen junge Leute aus allen Ecken des Landes zu einer Fahrradkarawane durch Deutschland auf. Sinn dieser Sternfahrt ist es, in der gesamten Republik auf das Thema nachhaltige Mobilität aufmerksam zu machen. Es geht um die Frage: „Wie können wir unterwegs sein, ohne Natur und Ressourcen zu sehr zu beanspruchen?“ Vielleicht willst du das nächste Mal mit dabei sein?

© kulturweit, Peter Marin (Presse kulturweit), martin@unesco.de, Tel. 030-802020-310

Die Alumni-Fahrrad-Karawane rollt und du kannst dabei sein. Ob 50 oder 500 Kilometer, ob fünf Tage oder fünf Wochen, das entscheidest du.

Voraussetzungen

Du fährst gerne Fahrrad und hast Interesse am Thema Umwelt und Nachhaltigkeit.

So legst du los

So kannst du bei der Tour mitradeln.

Wirf einen Blick auf die geplante Route.


Teil des Juniorteams der Deutschen Sportjugend (dsj) werden

Im dsj-Juniorteam kannst du dich in verschiedenen Projekten in der Jugendarbeit im Sport engagieren. In ein Juniorteam wird man weder gewählt noch berufen. Man geht einfach hin und gehört gemäß des Mottos "Wer kommen will, der kommt", dazu. Du wirst durch Arbeitsmaterialien, Qualifizierungs- und Begegnungsangebote bestens auf deinen Einsatz vorbereitet.

© dsj/Christoph Mertens, Gisela Nüssler (dsj Presse), nuessler@dsj.de, Tel: 069-67 00 -333

Bei Events, wie hier auf dem "Kongress Junges Engagement" tauschen sich die Juniorteams aus und lernen sich in lockerer, sportlicher Atmosphäre kennen.

Voraussetzungen

Du bist zwischen 16 und 26 Jahren alt und machst gerne Sport.

So legst du los

Hol’ dir alle Infos zum Engagement bei der Deutschen Sportjugend im Internet.

Tipp: Schau auch mal bei der DOG-Jugend vorbei, der Jugendorganisation der Deutschen Olympischen Gesellschaft für alle Olympiabegeisterten unter 35 Jahren


Inklusive Sport-Events organisatiorisch unterstützen

Ein inklusives Sport-Event bietet Menschen mit und ohne Behinderungen die Möglichkeit zu gemeinsamen sportlichen Aktivitäten. Das baut Berührungsängste und Barrieren in den Köpfen ab und führt Menschen zusammen. Als freiwilliger Helfer eines solchen Ereignisses übernimmst du verschiedene organisatorische Aufgaben: Du kümmerst dich beispielsweise zusammen mit anderen um die Öffentlichkeitsarbeit, im Vorfeld um die nötige Korrespondenz und um die Betreuung der Teilnehmer.

© Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V., Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. / Sylja Baranowski

Teilnehmer der inklusiven Messe „Sport ohne Grenzen“ bewegen sich ausgelassen unter Anleitung zur Musik. Alle konnten mitmachen. Organisiert wurde das Event von der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. in Wolfenbüttel, viele freiwillige Helfer haben zum Gelingen beigetragen (unterstützt von Aktion Mensch).

Voraussetzungen

Du hast Spaß am Sport, bist kommunikativ, offen gegenüber anderen Menschen, arbeitest selbstständig und stellst dich neuen Herausforderungen.

So legst du los

Lies dir die Infos zur inklusiven Messe „Sport ohne Grenzen“ durch und lass dich inspirieren und begeistern.

Frag' bei einer Freiwilligen-Agentur in deiner Nähe nach, ob es Planungen für solche oder ähnliche Events auch bei dir in der Nähe gibt.


Als Rettungsschwimmer eine Ferienfreizeit begleiten

Du kannst als Begleiter einer Ferienfreizeit mit Schwerpunkt Wasserwacht aktiv sein und die Aufsicht für die Gruppe am Wasser übernehmen. Damit du auch außerhalb der Badezeiten einsatzfähig bist, wäre es gut, wenn du auch andere Tätigkeiten aus dem Team, wie etwa das sportliche Animationsprogramm übernimmst.

© Fotolia, Fotolia

Als Rettungsschwimmer sicherst du den Wasserbereich, während sich die Kinder oder Jugendlichen im Wasser austoben. Das ist sehr viel Verantwortung, aber wenn du dir die Aufgabe zutraust, macht das auch Spaß.

Voraussetzungen

Du bist mindestens 15 Jahre alt, hast die Ausbildung zum Rettungsschwimmer gemacht und hast Lust, mit einer Gruppe von Kindern und/oder Jugendlichen in die Ferien zu fahren.

So legst du los

Lies nach, welche Voraussetzungen du erfüllen musst, um das Rettungsschwimmabzeichen zu machen.

Lass' dich bei der Freiwilligenagentur in deiner Nähe beraten, wo freiwillige Rettungsschwimmer gebraucht werden.

Du kannst auch das Suchtool von Charisma nutzen – die Freiwilligenagentur von Kirche und Diakonie, denn kirchliche Träger sind oft Anbieter von Ferienfreizeiten.


Im Sportverein aktiv sein

Du kannst in einem Sportverein Bewegungsangebote für Kinder oder Jugendliche übernehmen: ein Fußball-Team trainieren, mit Kindern turnen oder eine Tanzgruppe leiten.

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Übertrage den Spaß, den du am Sport hast, auf deine Trainingsgruppe, sei es beim Tanzen oder einer anderen Sportart.

Voraussetzungen

Du bist sportbegeistert, hast Spaß im Umgang mit Kindern oder Jugendlichen und einmal pro Woche Zeit, ein Sportangebot zu leiten oder die pädagogische Fachkraft zu unterstützen.

So legst du los

Biete deinem Verein deine Unterstützung an. Auch wenn du dir noch nicht zutraust alleine einen Kurs zu leiten, kannst du hineinschnuppern indem du zunächst nur die Kursleitung unterstützt.

Die Freiwilligenagentur in deiner Nähe findet vielleicht auch ein passendes Angebot für dich.


Rollstuhl-Sportteam unterstützen

Wenn du dich gut in einer bestimmten Sportart auskennst, kannst du deine Hilfe einem Verein anbieten, in dem Menschen mit Handicap ihrem Sport nachgehen. Du hilfst mit, den reibungslosen Spielablauf zu sichern, führst Spielprotokoll, hilfst am Kampfrichtertisch aus, unterstützt das Team beim Auf- und Abbau und hilfst bei der Team-Betreuung.

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Durch die Unterstützung freiwilliger Helfer können sich die Sportler ganz auf ihren Einsatz konzentrieren.

Voraussetzungen

Du kennst dich in der jeweiligen Sportart aus und bist bereit, auch (mal) am Wochenende mit auf die Spiele zu fahren.

So legst du los

Lass´ dich bei der Freiwilligenagentur in deiner Nähe beraten, wo es Sport-Teams mit Menschen mit Handicap gibt, die deine Unterstützung gebrauchen können.


Beim PEER-PROJEKT an Fahrschulen mitmachen

Peers“ – also „Gleichaltrige“ werden immer häufiger an Fahrschulen eingesetzt, um mit den zukünftigen Autofahrern über die Gefahren von Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer auf Augenhöhe zu diskutieren. Wenn du dir ein solches Engagement vorstellen kannst, kommt es auch darauf an, von deinen eigenen Erfahrungen zu erzählen oder von Erfahrungen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis, um zu zeigen, dass das Thema jeden betrifft.

©Tannenhof Berlin/Brandenburg e.V., Elisabeth Napiontek (Peer-Projekt), mistel@sgw.hs-magdeburg.de Tel. 0391-886 46 0

Als PEER sprichst du mit den zumeist gleichaltrigen Fahrschülern auf Augenhöhe.

Voraussetzungen

Du bist jung und selbst Fahranfänger, bist locker und kommst gerne mit anderen Menschen ins Gespräch. Du findest es wichtig, die Auswirkungen von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr mit anderen jungen Menschen selbstkritisch zu diskutieren. Vor deinem ersten Einsatz wirst du an einem Wochenend-Seminar geschult.

So legst du los

Lies dir alle Infos zum PEER-PROJEKT durch und suche nach PEER-PROJEKT-Fahrschulen in deiner Nähe.

Du kannst auch bei deiner Fahrschule nachfragen, ob dort solche Peers schon im Einsatz sind. Falls nicht, bringst du vielleicht den Stein ins Rollen und kannst ein tolles Projekt starten.

 


Beim Deutschen Jugendrotkreuz (JRK) aktiv sein

Mit Gleichgesinnten Spaß haben, Erste Hilfe-Lehrgänge besuchen, auf Schulfesten als Sanitäter im Einsatz sein, die Werbetrommel für Blutspenden rühren, Spendenaufrufe organisieren. Das und vieles mehr gibt’s beim Deutschen Jugendrotkreuz, dem Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. 

© Deutsches Jugendrotkreuz, Gabriele Debatin (ÖA), debating@drk.de, Tel. 030-85404-383

Mit dem Deutschen Jugendrotkreuz kannst du anderen Menschen in Not helfen und deine Sportbegeisterung ausleben.

Voraussetzungen

Du bist nicht älter als 27 Jahre und Teamwork, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage sind für dich keine Fremdworte.

So legst du los

Das Jugendrotkreuz ist bundesweit aktiv. Finde heraus, welche Jugendrotkreuz-Gruppe sich in deiner Nähe befindet. In der JRK-Community kannst du mitreden, mitmachen, Profil zeigen.

Wenn du mindestens 18 Jahre alt bist, kannst du dich auch in der Arbeitsgemeinschaft „Bundeswettbewerbe im Bereich Erste Hilfe“ vom JRK bewerben und dort im Team mit anderen die Vorbereitungen der Bundeswettbewerbe unterstützen.