Der Team-Tipp: Der Spaß kommt, wenn alle anpacken

Ulrike, 24, Umweltaktivistin bei der WWF Jugend.

© Peter Jelinek/WWF

„Pandas on Tour“ – bei der Städtetour zum 50. Geburtstag vom WWF tourte Ulrike mit, um das Team tatkräftig zu unterstützen. 1600 Pandas waren auch immer dabei. Natürlich keine echten, sondern aus Pappmaché. 

Ulrikes Erfahrungen & Tipps

"Als Aktionsteamerin habe ich schon einige Aktionsideen umgesetzt und deren Organisation koordiniert. Schon lange im Voraus hole ich Genehmigungen ein, muss Gebühren zahlen, mich mit den Veranstaltern absprechen. Aufgeregt bin ich trotzdem. Kommen alle angemeldeten Helfer? Habe ich an alles gedacht? Vor allem, wenn ich nicht selbst vor Ort bin und anpacken kann, bin ich sehr nervös. Dann hänge ich am Handy und checke minütlich den Niederschlagsradar! Eine Earth Hour Aktion ist geplatzt, weil bei -15°C weder Kulis schreiben, noch Kerzen brennen wollten. Frustrierend! Aber nicht alles lässt sich planen. Vor allem nicht alles alleine. 

Am besten auch Freunde und Familie animieren mitzumachen, sich mit anderen vernetzen und sich an Leute wenden, die schon Erfahrungen haben.

Zeit, ein realistisches Ziel und ein Team, das für die gleiche Sache kämpft, sind wichtige Faktoren, wenn man eine Aktion plant. Wie viel Zeit geht für die Organisation drauf? Wer übernimmt welche Aufgaben? Am besten auch Freunde und Familie animieren mitzumachen, sich mit anderen vernetzen und sich an Leute wenden, die schon Erfahrungen haben. Zusammen anpacken - So macht Weltretten am meisten Spaß!"

Ulrikes Projekt

Bäume pflanzen, Pandas retten, Tiger vorm Aussterben schützen –  dabei helfen die Aktionssteamer vom World Wide Fund For Nature (WWF), einer der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Ulrike ist seit fünf Jahren bei der WWF Jugend aktiv. 2014 hat sie die WWF-Jugend-Jubiläumsaktion 'astrein' gewuppt. Ein andermal ist sie mit 1600 Pandas quer durch Deutschland getourt. Egal wo ich gerade bin, ich kann mich immer für den Umweltschutz einsetzen, so die Politwissenschaftsstudentin. Dafür opfert sie gerne 15 Stunden pro Woche, manchmal auch mehr, wenn die nächste große Kampagne ansteht.

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