Mut gesucht!

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Manchmal muss man mutig sein – um den Schwarm anzusprechen, um etwas zu verändern oder eine eigene Idee durchzuziehen. Manchmal kommt der Mut dazu einfach so angeflogen, manchmal aber braucht man Unterstützung, um ihn einzufangen. Mit diesen Tipps kannst du ihn nicht verpassen.

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Mut: bedeutet Gedanken, Ideen und Träume ernst nehmen!

Du hast schon seit Langem immer wieder ein und denselben Gedanken, der dir in allen möglichen und unmöglichen Situationen in den Sinn kommt und dich einfach nicht in Ruhe lässt? Dann schau genauer hin: Finde heraus, was dahinter steckt. Steht der Gedanke zum Beispiel für etwas, das dich stört und das du verändern willst? Oder eher für etwas, das du gut findest und unterstützen möchtest? Oder gibt es etwas, das du schon immer tun wolltest, aber bisher immer vor dir hergeschoben hast?

Mut: ist aktiv!

Wenn du herausgefunden hast, warum dich ein Gedanke nicht loslässt, dann warte nicht ab, bis jemand anderes ihn errät, sondern werde selbst aktiv! Gedanken lesen funktioniert leider (noch) nicht. Deshalb kann niemand außer dir selbst wissen, was dich bewegt, wenn du nur still wartest, dass etwas passiert. Aber du kannst etwas tun und verändern – mit deinen eigenen Fähigkeiten und auf deine eigene Art und Weise!

Mut: einfach mal machen!

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Dir ist klar, es muss etwas passieren. Nur wie? Du brauchst nicht sofort den Masterplan. Beginne mit einem Schritt, der sich für dich gut anfühlt, dann kommt die Idee für den nächsten fast von ganz alleine. Schau, wie es sich entwickelt! So wirst du merken, welche Vorgehensweise für dich passt. Und schwupp: Da ist dein Plan!

Die Idee, die Motivation, der Plan – alles da?
Herzlichen Glückwunsch, das Schwerste ist geschafft!
Moment mal... So wirklich startklar fühlst du dich noch nicht? Fragst du dich: Ist das richtig, was ich mache?

Ganz ehrlich: Mit Sicherheit triffst du jemanden, der Bedenken anmeldet. Und sehr wahrscheinlich stellt sich heraus, dass Version 1.0 deines Plans noch nicht das Gelbe vom Ei ist. Vielleicht brauchst du doch nicht einen Konzertsaal samt Orchester, um deine Liebe zu gestehen? Möglicherweise aber doch?! Vielleicht ist dein Plan einfach so verrückt, dass bisher niemand sonst auf die Idee kam, ihn tatsächlich anzupacken. Das Gute ist: Es gibt auf diese Fragen (und noch viele andere) eine Antwort. Manchmal weißt du sie direkt, ein anderes Mal aber erkennst du sie nicht sofort – auch wenn sie quasi vor dir liegt – weil du buchstäblich den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst. Dagegen gibt es einen Trick:

Mut: geht besser gemeinsam!

In zwei Gehirnen steckt nicht nur mehr Wissen, sondern auch Ideen lassen sich gemeinsam besser ausbauen. Ebenso sehen vier Augen mehr als zwei: zum Beispiel bei der Suche nach Alternativen. Und dass vier Hände in derselben Zeit doppelt so viel erledigen können wie zwei Hände ­ klar! Suche also nach Menschen, die dich unterstützen: mit Rat, Talent oder einfach mit ihrer Power. Finde jemanden, der etwas Neues einbringt. So ergänzt ihr euch gegenseitig und dein Plan 2.0 wird nicht nur geschaffen, sondern auch schneller Wirklichkeit.

Mut: Scheitern ist schön!

Ja, du hast richtig gelesen: Scheitern ist schön, nicht schrecklich. Okay, okay, auf den ersten Blick ist scheitern wirklich nicht so cool. Aber auf den zweiten schon, ehrlich! Denn aus jeder Zwickmühle, aus jedem Gameover kannst du etwas lernen, das dich weiter bringt. Dein Schwarm antwortet nicht auf deine E-Mails? Das tut weh und ist ärgerlich, klar. Aber zum Glück weißt du so von Anfang an, woran du bist. Statt dir ewig Hoffnungen zu machen, kannst du deine Aufmerksamkeit wieder anderen Dingen in deinem Leben zuwenden ­ zum Beispiel deinen Freunden oder der nächsten Bandprobe.

Mut: braucht Geduld, gute Mucke und ein bisschen Spucke!

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Vergiss nicht: Von heute auf morgen lässt sich nicht die ganze Welt verändern. Sonst hätte es mit Sicherheit bereits jemand getan. Allerdings kannst du jeden Tag einen kleinen Schritt auf dein Ziel zugehen. Ohne Druck, ohne Stress. Denn jeder hat mal Tage, an denen irgendwie so gar nichts geht und man denkt: „Ach, was bringt’s? Ich schmeiße hin!“. So lange solche Tage nicht zum Dauerzustand werden: Gar kein Problem! Wappne dich im Voraus für solche Tage: Was bringt dich wieder in die Spur, wenn es dir nicht gut geht? Gutes Essen? Bewegung? Freunde? Lieblingsmusik?

Und manchmal ist es auch so, dass nicht du der Miesmacher bist, sondern andere. Nicht alle werden dich unterstützen und nett zu dir sein – einige werden dich ignorieren und/oder dir aktiv entgegentreten. Klar ist es gut, seine Pläne und Ideen anzupassen, ganz wichtig aber ist: Lass dich bloß nicht unterkriegen! Stehe zu dem, was du denkst und tust.


 Text: Cinderella Glücklich

Cinderella studiert und bloggt unter www.cinderella-gluecklich.de. Sie findet, dass Mut ganz wichtig ist, um zufrieden zu sein. Deshalb teilt sie ihre Mut-Finde-Tipps mit uns.

Wie sieht es aus? Hast du vielleicht noch eigene Ideen, wie man Mut findet?
Immer her damit!
 

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