Y'akoto im Schnell-Check

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Y’akotos Musik ist weich, ernst, fröhlich, und total vielseitig. Bevor sie zum Soulseeking kam, hat sie übrigens auch Punk und Hiphop ausprobiert. Und ganz kurz auch die Kelly-Family.

© WMG

"Babyblues" hieß Y'akotos Debütalbum, das es 2012 direkt in die Top 20 der Charts geschafft hat. 2014 hat sie nachgelegt, auch dieses Mal mit Blues und vielen persönlichen Texten. "Moody Blues" heißt ihr aktuelles Album.

Name

Y’akotos bürgerlicher Name ist Jennifer Yaa Akoto Kieck. 

Zuhause

Geboren ist sie 1988 in Hamburg. Ihre Mutter kommt aus Deutschland, ihr Vater aus Ghana. In Ghana ist Y’akoto auch aufgewachsen bis sie, als sie in der 6. Klasse war, zurück nach Deutschland zogen. Heute ist sie in Hamburg, Paris und Lomé, der Hauptsadt von Togo zuhause.

Nie mehr klein machen

So richtig gemerkt, dass sie "irgendwie anders“ ist, hat sie erst als sie nach Hamburg zog und ihr ständig alle das Gefühl gaben, nicht von dort zu sein. Im Interview mit JAM! beschreibt sie eine besonders heftige Situation: Als Teenager wurde sie so zusammengeschlagen, dass sie ins Krankenhaus kam. Danach hat sie sich geschworen, sich nie mehr klein machen zu lassen. "And if you forget my name, I’ll come back and introduce myself again“, singt sie auch in einem ihrer Songs.

Y'akoto im JAM!-Interview

Richtiger Moment

Y’akoto verpasst immer alle wichtigen Momente im Leben ihrer Freunde, weil sie ständig in der Welt unterwegs ist. Alles was ihr nach eigener Aussage übrigbleibt ist, den Moment zu genießen.

Speedy Y'akoto

Y’akoto kann innerhalb von 20 Minuten einen Koffer für drei Wochen perfekt packen. Im Alltag braucht Jennifer nur 15 Minuten im Bad, wenn sie als Y’akoto ist braucht sie eine Stunde. 

Hallo Radio

Nach wie vor scheint sich ihr Umfeld nicht dran gewöhnt zu haben, Y’akoto im Radio zu hören. Regelmäßig wird sie von Freunden und Familie angerufen, wenn sie zufällig Songs von ihr hören. Y’akoto findet es komisch, ihre eigene Stimme auf Band zu hören. Vor allem, wen sie sich selbst auf dem Anrufbeantworter hört. 

Wunschkonzert

Mit Robbie Williams möchte sie auf keinen Fall ein Duett singen. Performen durfte sie aber schon auf derselben Bühne wie Erykah Badu oder Joy Denalane.

Respect

Als sie in der 6. Klasse nach Deutschland kam, wollte sie Musik machen. Da das aber nur die älteren Jungs machten, nahm sie ihren Mut zusammen und sang vor einigen 9.-Klässlern in der Pause den Song "Respect“ von Aretha Franklin. Hat geklappt – Y’akoto wurde prompt in den Proberaum eingeladen. 

Integration mit Kelly Family

Bei dem Versuch, sich anzupassen orientierte sich Y’akoto an ihren Klassenkameradinnen und hängte sich Kelly Family – Poster auf. Das kam ihr als so ziemlich das deutscheste vor, was es damals gab.

Bob Pixel

Y'akoto

Diesen Sommer ist Y'akoto fleißig unterwegs und singt auf vielen Festivals, zum Beispiel dem Summerjam. Alle Termine und weitere Infots findet ihr hier:

Yakotos Website

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Text: Christine Stotz