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Talha Evran – Stimme für Flüchtlingskinder

Schlagworte:
Engagement,
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Einfache Mittel, große Wirkung: Man nehme einen Stufensprecher mit genügend bunten Ideen, Plakate, bunte Farbe, ein interaktives Gimmick und schon...trifft Junge Aktion Mensch auf Aktion Flüchtlingskind: Wie man selbst auf den schwierigen Alltag von Flüchtlingskindern aufmerksam macht, erzählt Talha im Interview.

Alles fing mit einen Basketballspiel an, einige Monate später hat Talha nicht nur eine Kampagne gestartet, die auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam macht, sondern ist auch noch – beglückwünschter – UNICEF-Junior-Botschafter. Im Interview verrät Talha, warum „auch verantwortlich sein für das, was wir nicht tun“ zwar spießig klingt, aber für ihn ein wichtiger Antrieb ist. Und wie es von einem Basketballspiel zu einem Sprechplakat kam, erfahrt ihr auch.

© UNICEF DT/2014/Vielz , younicef

Talha Evran, Schüler:

Oft leben diese Flüchtlinge unbemerkt am Rande der deutschen Gesellschaft.

Wir haben Talha Evran, Basketballspieler und Kölner Schüler, in der Webshow „Engagement“ vorgestellt, denn er hat eine geniale Aktion gestartet: Über ein Jahr lang entwickelte er interaktive, sprechende Plakate, die auf den schwierigen Alltag der vielen Flüchtlingskinder in Deutschland aufmerksam machen. Denn den 18-Jährigen stört, dass „diese Flüchtlinge oft unbemerkt am Rande der deutschen Gesellschaft leben". Scannt man den QR-Code ein, fängt der Mund auf dem Plakat an zu sprechen und fragt beispielsweise: „Wusstest du, dass zahlreiche Flüchtlingskinder unter psychischen Krankheiten leiden?“ Wie sie genau funktionieren, erklärt er am besten selbst:

Plakatinfo:

Flüchtlingskinder sind nicht alleine durch ihre Flucht nach Deutschland gerettet. Sie haben danach noch einiges zu bewältigen.

Seine vier Plakat-Versionen hat Talha an Schulen vorgestellt. Er gewann andere Jugendliche, sich für das Projekt zu engagieren. Nicht nur sie waren von der originellen Aktion begeistert – Talha ist mit seiner Idee 2014 auch UNICEF-JuniorBotschafter geworden. Weil er sich für die Rechte von Kindern einsetzt. Weil er etwas bewegt. Ihm selbst ist wichtig: Euch nicht nur zum Denken, sondern auch zum Mitmachen zu bewegen. Wie? Zum Beispiel, indem ihr Flüchtlingskindern Deutsch beibringt.



© UNICEF/Chris Schüpp, younicef

Junior-Botschafter aus Köln

Wenn Talha für einen Tag mit irgendjemandem auf der Welt tauschen könnte, dann mit einem, der auf den Malediven lebt, weil er dort schon immer mal hin wollte und die Sonne liebt. Früher wollte er Immobilienmakler werden, doch den Zahn hat er sich selbst gezogen. Mittlerweile engagiert er sich auch außerhalb der Schule politisch. Ganz kurz zusammengefasst:


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